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Lufthansa Group (DLAKY)
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Lufthansa Konzern |
| Januar-März | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
Umsatzerlöse | Mio. € | 6.619 | 6.268 | 5,6% |
davon Verkehrserlöse | Mio. € | 5.349 | 5.064 | 5,6% |
Ergebnis der betrieblichen | Mio. € | -379 | -119 | -218,5% |
Operatives Ergebnis | Mio. € | -381 | -169 | -125,4% |
Vergleichbare operative | In % | -5,6 | -2,4 | -3,2P.P. |
Konzernergebnis | Mio. € | -397 | -507 | 21,7% |
Investitionen | Mio. € | 592 | 744 | -20% |
Operativer Cashflow | Mio. € | 833 | 755 | 10,3% |
Mitarbeiter zum 31.03. |
| 120.898 | 117.325 | 3.573 |
Ergebnis pro Aktie | € | -0,87 | -1,11 | 0,24 |
Lufthansa schließt Verkauf von British Midland an IAG erfolgreich abFriday April 20th 2012 06:09:00 AM
Da im Rahmen der Transaktionsstruktur Kaufpreisanpassungen vereinbart wurden, steht der Nettoverkaufspreis erst Ende des zweiten Quartals 2012 fest und wird dann final beglichen. Es ist unverändert absehbar, dass der Nettokaufpreis zwar deutlich negativ sein wird, sich die Kosten der Transaktion für Lufthansa aber binnen eines Jahres amortisieren werden. Ausschlaggebend für eine Minderung des Kaufpreises ist unter anderem die zum Zeitpunkt des Transaktionsabschlusses unterbliebene Veräußerung der Gesellschaften bmi regional und bmibaby. Der nicht ausreichend finanzierte Pensionsfonds von bmi wird abgelöst und zeitnah dem britischen Pensionssicherungsfonds anfallen. Die damit verbundenen Einschnitte für die Mitglieder des bmi-Pensionsfonds bei der jeweiligen Höhe der Pensionen werden durch einen Zuschuss von Lufthansa in Höhe von GBP 84 Millionen an einen Ausgleichspensionsfonds zum größten Teil ausgeglichen.
Lufthansa und IAG hatten sich am 4. November 2011 grundsätzlich über einen Verkauf von bmi an IAG geeinigt, bevor beide Unternehmen am 22. Dezember 2011 einen rechtlich bindenden Kaufvertrag unterzeichnet hatten. Dessen Gültigkeit stand insbesondere unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe der Transaktion durch die Europäische Kommission, die diese am 30. März 2012 erteilt hatte. Lufthansa trennt sich durch die Transaktion von einer nachhaltig verlustbringenden Konzerngesellschaft.
Hohe Treibstoffkosten und Luftverkehrsteuer belasten Lufthansa Ergebnis 2011Thursday March 15th 2012 03:17:00 AM
Die Deutsche Lufthansa AG hat im Geschäftsjahr 2011 bei einem um 8,6 Prozent gesteigerten Umsatz von 28,7 Milliarden Euro einen operativen Gewinn in Höhe von 820 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang des operativen Gewinns um 200 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte: „In einem derart turbulenten Umfeld, das durch exogene Schocks und regulatorische Bürden gekennzeichnet ist, einen Gewinn in dieser Größenordnung ausweisen zu können ist beachtlich und macht den Lufthansa Konzern einmal mehr zur Nummer Eins in Europa.“ Das Konzernergebnis enthält zum Jahresende ein Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen von minus 285 Millionen Euro, das sich aus dem laufenden Ergebnis der zum Verkauf an die International Airlines Group vorgesehenen Konzerngesellschaft British Midland Ltd. (bmi) sowie verkaufsbedingten Bewertungseffekten zusammensetzt. Der so errechnete Nettoverlust des Konzerns beträgt 13 Millionen Euro. Das Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen hingegen beträgt 289 Millionen Euro. Lufthansa weicht ausnahmsweise von ihrer Dividendenpolitik ab und schlägt der Hauptversammlung am 8. Mai trotz negativem Ergebnis im Einzelabschluss nach HGB die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 25 Cent pro Aktie vor. Christoph Franz sagte dazu: „Das Vertrauen in die Lufthansa Aktie und in die positive Entwicklung unseres Unternehmens lohnt sich. Deshalb wollen wir auch in diesem Jahr unsere Aktionäre am operativen Erfolg beteiligen.
Konzernprogramm SCORE soll operative Marge langfristig steigern
Franz betonte aber auch: „Der operative Gewinn für 2011 ist grundsätzlich erfreulich, die operative Marge ist es nicht“. Für das Jahr 2011 beträgt die mit dem Wettbewerb vergleichbare operative Marge für den Konzern 3,4 Prozent. Seit Januar arbeitet der Lufthansa Konzern deshalb im Rahmen eines übergreifenden Programms mit dem Namen „SCORE“ an einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung von mindestens 1,5 Milliarden Euro, die bis Ende 2014 realisiert werden soll. So will der Konzern langfristig in der Lage sein, seine Investitionen zu verdienen und seine finanzielle Solidität zu erhalten. „Wir müssen dem Wandel in unserer Industrie mit flexiblen Strukturen begegnen, die es uns auch in Zukunft ermöglichen, die Nummer Eins in Europa zu sein. Und wir wollen auch künftig in innovative Produkte für unsere Kunden investieren“, sagte Franz. Erreichen will Lufthansa dies unter anderem durch das Realisieren von Synergiepotentialen im Einkauf des Konzerns und einer noch besseren Harmonisierung der Flugpläne zwischen den Fluggesellschaften. Auch eine Verschlankung der administrativen Bereiche sowie der Managementfunktionen und die Bündelung übergreifender Servicefunktionen seien notwendig, um die Gemeinkosten des Konzerns weiter zu senken, sagte Franz.Passagiergeschäft leidet unter hohen Treibstoffkosten
Zum operativen Jahresgewinn des Konzerns trug das Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe bei einem gesteigerten Umsatz von 22,3 Milliarden Euro 349 Millionen Euro bei. Ausschlaggebend für den Rückgang von 44,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 629 Millionen Euro waren vor allem höhere Treibstoffkosten. Zusätzlich führte der Konzern 361 Millionen Euro Luftverkehrsteuer an die Behörden in Deutschland und Österreich ab. Nachdem das für 2012 geplante Wachstum für das Geschäftsfeld bereits im dritten Quartal 2011 von neun auf drei Prozent reduziert worden war, ist nunmehr ein Wachstum der angebotenen Sitzkilometer von insgesamt zwei Prozent für das laufende Jahr geplant. Die Lufthansa Passage prüft unterdessen ein Nullwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Sie hatte einen Anteil von 168 Millionen Euro am operativen Ergebnis der Passage Airline Gruppe. Dies entspricht einem Rückgang um 214 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert. Den Anteil der Premiumerlöse an der Langstrecke steigerte die Gesellschaft jedoch um 1,7 Prozentpunkte auf über 50 Prozent, und dies, obwohl im Rahmen der Flottenmodernisierung der Anteil an Sitzen in der Economy Class überproportional zugenommen hat. Mittels des Ergebnissicherungsprogramms Climb 2011, das mit Ablauf des Jahres endete, konnte die Lufthansa Passage außerdem ihre Stückkosten, bereinigt um Treibstoffkosten, insgesamt um 2,5 Prozent senken, auf Kurzstrecken um vier Prozent. SWISS kompensierte die hohen Treibstoffkosten und die schwache Konjunkturlage am besten und erwirtschaftete einen operativen Gewinn in Höhe von 259 Millionen Euro. Dieser lag jedoch um 39 Millionen Euro unter Vorjahr. Austrian Airlines verbesserten ihr operatives Ergebnis zwar um 6,1 Prozent, verzeichnete dennoch einen operativen Verlust von 62 Millionen Euro. Die Sanierung der Gesellschaft hat deshalb weiterhin höchste Priorität und wurde intensiviert. Das operative Ergebnis von Germanwings wurde durch die Luftverkehrsteuer stark belastet und betrug zum Ende des Jahres minus 52 Millionen Euro. Mit einem Umsatzanteil der Luftverkehrsteuer von 5,4 Prozent war Germanwings die am stärksten betroffene Fluggesellschaft.Fracht und Service-Geschäftsfelder tragen positiv zu operativem Konzernergebnis bei
Der Konzern profitierte, wie in vergangenen Jahren, von seiner Aufstellung: die übrigen Geschäftsfelder trugen mit einem operativen Gewinn zum Gesamtergebnis des Konzerns bei. Im Geschäftsfeld Logistik erzielte Lufthansa Cargo mit 249 Millionen Euro das zweitbeste operative Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Das rückläufige Branchenwachstum in der zweiten Jahreshälfte 2011 und die gestiegenen Treibstoffkosten waren ausschlaggebend dafür, dass das Rekordergebnis von 2010 nicht erreicht wurde. Auch für das laufende Jahr plant Lufthansa Cargo zunächst nicht mit einem Kapazitätswachstum gegenüber dem Vorjahr. Lufthansa Technik verfehlte bei einer guten operativen Entwicklung das Ergebnis des Vorjahres nur knapp und verzeichnete, bedingt durch Rückstellungen für langfristige Verträge, einen operativen Gewinn von 257 Millionen Euro. Das Geschäftsfeld IT-Services verdoppelte dank der Neuausrichtung von Lufthansa Systems den operativen Gewinn nahezu auf 19 Millionen Euro und stabilisierte den Umsatz. Im Geschäftsfeld Catering steigerte LSG Sky Chefs sowohl Umsatz als auch operativen Gewinn. Dieser betrug für das Jahr 2011 85 Millionen Euro.Konzern rechnet 2012 mit operativem Gewinn in mittlerem dreistelligen Millionenbereich
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Lufthansa Konzern mit einem operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionen Euro Bereich. Alle Geschäftsfelder sollen laut Franz mit erwarteten operativen Gewinnen zu diesem Ergebnis beitragen. Wie hoch der operative Gewinn des Konzerns zum Jahresende genau ausfalle, werde durch die weitere Entwicklung der Rahmenbedingungen, insbesondere des Treibstoffpreises, bestimmt werden. Franz betonte: „Wir sind entschlossen, uns im Wettbewerb auch in Zukunft an der Spitze zu positionieren. Wir sind in der Lage, dies aus eigener Kraft zu tun. Wir haben die entsprechenden Maßnahmen vorbereitet und bereits erste Ergebnisse erzielt. Der Vorstand ist entschlossen, den Weg in Richtung Erfolg konsequent weiter zu gehen.“Das Jahr 2011 in Zahlen
Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für das Jahr 2011 beträgt 28,7 Milliarden Euro, 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verkehrserlöse stiegen um 10,8 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 31,2 Milliarden Euro, ein Plus von 6,7 Prozent. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im Jahr 2011 um 9,3 Prozent auf 30,4 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür sind die um 1,3 Milliarden Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt 6,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem preis- und mengenbedingten Anstieg von 26,4 Prozent. Ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 694 Millionen Euro ist in diesem Betrag bereits enthalten. Die Gebühren liegen um 15,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Lufthansa Konzern erzielte 2011 einen operativen Gewinn von 820 Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 200 Millionen Euro. Das Konzernergebnis beträgt minus 13 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug dieses 1,1 Milliarden Euro. Es enthält einen negativen Bewertungseffekt, der sich aus geänderten Zeitwerten von Sicherungsgeschäften aus IAS 39 ergibt sowie das Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich bmi. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich entsprechend auf minus 0,03 Euro. Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 2,6 Milliarden Euro. Davon entfielen zwei Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 2,4 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 713 Millionen Euro. Der Konzern wies zum Ende des Jahres 2011 eine Nettokreditverschuldung von 2,3 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote betrug 28,6 Prozent.| Lufthansa Konzern | Januar-Dezember 2011 2010 | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | Mio. € | 28.734 | 26.459 | 8,6% |
| davon Verkehrserlöse | Mio. € | 23.779 | 21.466 | 10,8% |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | Mio. € | 773 | 1.386 | -44,2% |
| Operatives Ergebnis | Mio. € | 820 | 1.020 | -19,6% |
| Vergleichbare operative Marge* | In % | 3,4 | 4,7 | -1,3P.P. |
| Konzernergebnis | Mio. € | -13 | 1.131 | -1.144 |
| Investitionen | Mio. € | 2.575 | 2.273 | 302 |
| Operativer Cashflow | Mio. € | 2.356 | 2.992 | -21,3% |
| Mitarbeiter zum 31.12. | 120.055 | 117.019 | 2,6% | |
| Ergebnis pro Aktie | € | -0,03 | 2,47 | -2,50 |
Lufthansa Konzern nach neun Monaten mit operativem Gewinn von 578 Millionen EuroThursday October 27th 2011 02:02:00 AM
Die Deutsche Lufthansa AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen stabilen operativen Gewinn in Höhe von 578 Millionen Euro erzielt, der mit einem Rückgang von 5,6 Prozent nur knapp unter dem Vorjahreswert lag. Die Umsatzerlöse lagen bei 22,1 Milliarden Euro, und das Konzernergebnis betrug 288 Millionen Euro. Dieses Ergebnis sei trotz deutlichen Gegenwindes und schwieriger Rahmenbedingungen beachtlich, sagte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, bei der Präsentation der Ergebniskennzahlen heute in Frankfurt. „Viele unserer Wettbewerber kämpfen darum, zum Jahresende zumindest noch eine schwarze Null zu erreichen. Wir hingegen erwarten noch einen oberen dreistelligen Millionengewinn.“ Bezogen auf die zukünftige strategische Ausrichtung des Konzerns sagte er: “Wir möchten dauerhaft die Nummer eins in Europa bleiben, deshalb bauen wir auf unsere Stärken und stellen gleichzeitig auch unpopuläre Dinge auf den Prüfstand. Wir möchten profitabel wachsen und die Zukunft unseres Unternehmens mit einer Finanzausstattung sichern, die es uns ermöglicht, in unsere Geschäftsfelder, in unserer Flotte, in Produkte für den Kunden und in unsere Mitarbeiter zu investieren.“ Für das kommende Jahr stellt sich das Unternehmen zunächst auf geringere Wachstumsraten im Passagier- und Frachtverkehr ein. Das erläuterte Stephan Gemkow, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG. Die abschwächende Dynamik im Wirtschaftswachstum spiegele sich auch in den Buchungseingängen wider. Nachdem bereits im September ein schwächeres Wachstum von vier Prozent für den kommenden Lufthansa Winterflugplan beschlossen worden war, passt der Konzern nun auch für das Gesamtjahr 2012 das Kapazitätswachstum im Passagiergeschäft von geplanten neun auf nunmehr drei Prozent an. Das verbleibende Wachstum wird überwiegend durch größeres Fluggerät im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung und die neue Sitzgeneration auf Lufthansa Kontinentalstrecken dargestellt. „Beides trägt dazu bei, die Stückkosten weiter zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Airline zu steigern“, sagte Gemkow.
Auch im Frachtverkehr will der Konzern die Kapazitäten weiterhin flexibel steuern. Der Geschäftsverlauf sei nur bedingt vorherzusehen und das Marktumfeld aufgrund des intensiven Wettbewerbs auch ohne Nachflugverbot bereits schwierig genug. Man müsse aber auch diese Herausforderung annehmen. Christoph Franz betonte: „Einen der größten Frachtflughäfen der Welt Nacht für Nacht von globalen Warenströmen abzuschneiden, ist ein herber Schlag für den Wirtschafts- und Exportstandort Deutschland. Ob und wie Deutschland unter diesen Bedingungen noch vorne mitspielen kann, ist im Moment höchst fraglich.“
Ausschlaggebend für das stabile Ergebnis der ersten drei Quartale 2011 war vor allem die positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr, in dem sich der Konzern trotz der Auswirkungen der Katastrophen in Japan und der Unruhen im Mittleren Osten und Nordafrika gut behaupten konnte. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern unverändert mit einem operativen Gewinn im oberen dreistelligen Millionen-Euro Bereich. „Wir sprechen weiterhin von einem sehr beachtlichen operativen Gewinn“, betonte Gemkow. Schwankende Buchungszahlen, hohe Treibstoffpreise und das quasi ohne Vorlauf verhängte Nachtflugverbot in Frankfurt, seien beispielhaft für die Schwierigkeit einer exakteren Prognose.
Zum operativen Ergebnis des Konzerns trug das größte Geschäftsfeld, die Passage Airline Gruppe, in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinn von 169 Millionen Euro bei, 49 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Die Lufthansa Passage erzielte dabei einen operativen Gewinn von 161 Millionen Euro. Ein höherer Treibstoffaufwand und mehr Gebühren waren ausschlaggebend dafür, dass das Ergebnis trotz deutlicher Kapazitätsausweitung nur leicht über dem des Vorjahres lag. SWISS gelang es, ihr operatives Ergebnis zu steigern. Es lag für die ersten drei Quartale bei 244 Millionen Euro. Austrian Airlines reduzierte ihren Verlust und erzielte ein operatives Ergebnis von minus 34 Millionen Euro. Das Geschäft von bmi litt aufgrund der starken Präsenz der Gesellschaft im Mittleren Osten und in Nordafrika besonders stark unter den Auswirkungen der politischen Unruhen. Belastend wirkte außerdem die schlechte Wirtschaftslage im britischen Heimatmarkt, so dass bmi in den ersten neun Monaten einen operativen Verlust von 154 Millionen Euro verbuchte. Das operative Ergebnis von Germanwings wurde durch den hohen Treibstoffpreis und vor allem die Luftverkehrsteuer negativ beeinflusst. Es liegt nach neun Monaten bei minus 23 Millionen Euro.
Im Geschäftsfeld Logistik erzielte Lufthansa Cargo, auch wenn die hohen Wachstumsraten der vergangenen Monate nicht beibehalten werden konnten, einen operativen Gewinn von 173 Millionen Euro. Lufthansa Technik verbuchte einen operativen Gewinn von 198 Millionen Euro. Der leichte Rückgang ergibt sich, wie bereits zum Halbjahr, vor allem aus Rückstellungen für Triebwerksverträge. Das Geschäftsfeld IT-Services konnte dank eines konsequenten Restrukturierungsprogramms bei Lufthansa Systems einen operativen Gewinn auf Vorjahresniveau in Höhe von zwölf Millionen Euro erwirtschaften. Das Geschäftsfeld Catering und damit LSG SkyChefs steigerte ihr operatives Ergebnis deutlich auf 56 Millionen Euro.
Die ersten neun Monate 2011 in Zahlen
Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für die ersten drei Quartale 2011 betrug 22,1 Milliarden Euro, 9,6 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Die Verkehrserlöse stiegen um 11,9 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 23,9 Milliarden Euro, ein Plus von 7,1 Prozent.
Die betrieblichen Aufwendungen haben sich in den ersten drei Quartalen um 8,4 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür waren die um 913 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt 4,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem preis- und mengenbedingten Anstieg von 23,7 Prozent. Ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 616 Millionen Euro ist in diesem Betrag bereits enthalten. Die Gebühren lagen wachstumsbedingt um 15,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Der Lufthansa Konzern erzielte einen operativen Gewinn von 578 Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 34 Millionen Euro. Das Konzernergebnis betrug 288 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde dieses mit 524 Millionen Euro ausgewiesen. Es enthält einen negativen Bewertungseffekt, der sich aus geänderten Zeitwerten von Sicherungsgeschäften aus IAS 39 ergibt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich auf 0,63 Euro.
Lufthansa investierte im Berichtszeitraum zwei Milliarden Euro. Davon entfielen 1,7 Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 2,2 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 940 Millionen Euro. Der Konzern wies zum Ende der ersten neun Monate 2011 eine Nettokreditverschuldung von 1,6 Milliarden Euro aus, das entspricht dem Niveau zum Jahresende 2010. Auch die Eigenkapitalquote erreichte fast wieder das Niveau aus dem Jahresabschluss 2010 in Höhe von 28,4 Prozent und lag nun bei 28,0 Prozent.
Lufthansa Konzern |
| Januar-Sept. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
Umsatzerlöse | Mio. € | 22.138 | 20.193 | 9,6% |
davon Verkehrserlöse | Mio. € | 18.410 | 16.445 | 11,9% |
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | Mio. € | 649 | 869 | -25,3% |
Operatives Ergebnis | Mio. € | 578 | 612 | -5,6% |
Vergleichbare operative | In % | 3,0 | 3,5 | -0,5 P.P. |
Konzernergebnis | Mio. € | 288 | 524 | -45,0% |
Investitionen | Mio. € | 1.996 | 1.760 | 13,4% |
Operativer Cashflow | Mio. € | 2.193 | 2.425 | -9,6% |
Mitarbeiter zum 30.09. |
| 120.110 | 116.838 | - |
Ergebnis pro Aktie | € | 0,63 | 1,14 | -0,51 |
Investor Day 2011 in ZürichWednesday September 21st 2011 04:17:00 AM
Traditionell bietet das Lufthansa Management einmal jährlich auf seinem Investorentag Einblicke und Hintergrundinformationen zur strategischen Ausrichtung und Entwicklung verschiedener Konzernbereiche. Die diesjährige Veranstaltung findet in Zürich statt. Aus dem Konzernmanagement stellen sich der Vorstandsvorsitzende, Christoph Franz und Finanzvorstand, Stephan Gemkow, den Fragen der Kapitalmarktteilnehmer. Am Vortag hatte der Vorstand den Ergebnisausblick für das laufende Jahr an die aktuellen Entwicklungen angepasst und geht nun von der Erzielung eines operativen Gewinns im oberen dreistelligen Millionen Euro Bereich aus. Das Ziel einer weiteren Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (876 Mio. Euro) erscheint jedoch nicht mehr realisierbar. Die Anpassung spiegelt ein schwächer als erwartet ausgefallenes Monatsergebnis August der Passage Airline Gruppe und eine Anpassung der Erwartungen an die weitere Buchungsentwicklung wider. Gleichzeitig wurde ein Maßnahmenpaket beschlossen, das eine weitere Reduzierung der geplanten Kapazitäten im Winterflugplan 2011/12 der Lufthansa Passage um weitere 2 Prozentpunkte auf nunmehr 4 Prozent vorsieht. Die weitere Entwicklung wird eng verfolgt und Lufthansa wird die vorhandene Flexibilität bedarfsweise für weitere Anpassungen ihrer Kapazitäten nutzen.
Einen tieferen Einblick in das Passagiergeschäft und das Zusammenspiel der einzelnen Hubs der Lufthansa Passage geben die Vorstände Kay Kratky, verantwortlich für den Bereich Frankfurt und Operations und Thomas Klühr, verantwortlich für das Hub München und Direct Services. Ferner liegt an dem Veranstaltungsort selbstverständlich auch ein Fokus auf der SWISS, die durch ihren CFO Marcel Klaus vertreten wird. Die Aufstellung und Entwicklung des Frachtgeschäfts beleuchtet Peter Gerber, Finanz- und Personalvorstand der Lufthansa Cargo.
Die Präsentationen sind auf der Internetseite www.lufthansa.com/investor-relations online verfügbar. Ab 22. September steht hier auch ein Webcast der Präsentationen und Diskussionsbeiträge zur Verfügung.
Lufthansa Konzern kehrt im ersten Halbjahr 2011 operativ in die Gewinnzone zurückThursday July 28th 2011 02:03:00 AM
Die Deutsche Lufthansa AG hat mit Ablauf der ersten Jahreshälfte 2011 einen operativen Gewinn erzielt. Dieser lag mit drei Millionen Euro um 174 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres. Das operative Ergebnis des Konzerns war damit trotz Ergebnisbelastungen in niedriger, dreistelliger Millionenhöhe aus den Katastrophen in Japan und politischen Unruhen in Nordafrika positiv. „Lufthansa ist auch nach sechs Monaten mit heftigem Gegenwind eine der profitablen Fluggesellschaften der Welt. Wir arbeiten in allen Geschäftsfeldern daran, den Abstand zu unseren Wettbewerbern weiter zu vergrößern“, sagte Stephan Gemkow, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG, anlässlich der Präsentation der Ergebniskennzahlen. Das Konzernergebnis, geprägt durch Bewertungseffekte aus IAS 39, betrug zum 30. Juni minus 206 Millionen Euro und lag damit um 102 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres.Die Passage Airline Gruppe, das umsatzstärkste Geschäftsfeld des Konzerns, verbesserte das operative Ergebnis im Vorjahresvergleich auf minus 239 Millionen Euro, ein Plus von 103 Millionen Euro. Die Steigerung resultierte neben einem verbesserten Absatz und robusten Durchschnittserlösen aus der laufenden Flottenmodernisierung im Konzern und der Einführung der Neuen Europakabine im Lufthansa Kontinentalverkehr, die mit einer deutlichen Stückkostenreduzierung einher ging. Die ausgeweitete Kapazität im Europaverkehr setzte die Lufthansa Passage erfolgreich ab. Ergebnisbelastend wirkten hingegen die Geschehnisse in Japan und Nordafrika, der Preisdruck in Europa sowie hohe Treibstoffkosten, so dass die Gesellschaft zwar mit einem verbesserten operativen Ergebnis in das Gesamtergebnis einfloss, dieses jedoch mit minus 100 Millionen Euro noch negativ war. SWISS verzeichnete ein gutes erstes Halbjahr und verdoppelte mit einem operativen Gewinn von 104 Millionen Euro fast den Wert des Vorjahres. Austrian Airlines musste sich gegen deutlich schwierigere Rahmenbedingungen behaupten als zu Jahresbeginn erwartet und erzielte ein negatives operatives Ergebnis von 64 Millionen Euro. Ebenso erging es bmi, die zum Ende des ersten Halbjahres einen operativen Verlust von 120 Millionen Euro verbuchte. Austrian Airlines und bmi waren im Konzern am stärksten von den Auswirkungen der Geschehnisse in Japan und Nordafrika betroffen. Germanwings erzielte ein operatives Ergebnis von minus 46 Millionen Euro.
Im Geschäftsfeld Logistik erwirtschaftete Lufthansa Cargo mit 133 Millionen Euro einen hohen operativen Gewinn. Dieser lag nur leicht unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. Lufthansa Technik erzielte ein operatives Ergebnis von 106 Millionen Euro. Im Geschäftsfeld IT Services lag das operative Ergebnis mit sechs Millionen Euro aufgrund von Restrukturierungskosten leicht unter dem Vorjahreswert. Und im Geschäftsfeld Catering profitierten LSG Sky Chefs von den gestiegenen Passagierzahlen und erzielten mit 21 Millionen Euro einen operativen Gewinn deutlich über dem des Vorjahres.
Für den weiteren Jahresverlauf geht der Konzern insgesamt von einer Fortsetzung der positiven Nachfrage- und Absatzentwicklung aus und hält eine Erholung der Lage in Japan für wahrscheinlich. Herausforderungen sieht Lufthansa weiterhin im hohen Ölpreis und dem Wettbewerbsdruck in einigen Märkten, denen die Konzerngesellschaften mit zum Teil weitreichenden Ergebnissicherungs- oder Restrukturierungsmaßnahmen begegnen. Basierend auf der Ergebnisverbesserung in der ersten Jahreshälfte und der Erwartung eines positiven Geschäftsverlaufes in den kommenden sechs Monaten, bestätigte der Konzern heute seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Das Unternehmen geht damit für 2011 unverändert von einer Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr aus.
Das erste Halbjahr 2011 in Zahlen
Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für das erste Halbjahr 2011 betrug 14,1 Milliarden Euro, 11,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Verkehrserlöse stiegen um 13,7 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 15,4 Milliarden Euro, ein Plus von 9,0 Prozent.Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im ersten Halbjahr um 7,3 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür waren die um 598 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt drei Milliarden Euro. Dies entspricht einem preis- und mengenbedingten Anstieg von 24,6 Prozent. Ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 434 Millionen Euro ist in diesem Betrag bereits enthalten. Die Gebühren lagen wachstumsbedingt um 17,8 Prozent über dem Vorjahreswert.
Der Lufthansa Konzern erzielte einen operativen Gewinn von drei Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Anstieg um 174 Millionen Euro. Das Konzernergebnis betrug minus 206 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde dieses mit minus 104 Millionen Euro ausgewiesen. Es enthält einen negativen Bewertungseffekt, der sich aus geänderten Zeitwerten von Sicherungsgeschäften aus IAS 39 ergibt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich auf minus 0,45 Euro.
Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 1,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,2 Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 1,7 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 857 Millionen Euro. Der Konzern reduzierte zum Ende des ersten Halbjahres 2011 die Nettokreditverschuldung weiter auf 1,4 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote sank im Vergleich zum Jahresabschluss 2010 von 28,4 auf 26,5 Prozent.
Lufthansa Konzern |
| Januar-Juni | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
Umsatzerlöse | Mio. € | 14.063 | 12.625 | +1.438 |
davon Verkehrserlöse | Mio. € | 11.597 | 10.203 | +1.394 |
Ergebnis der betrieblichen | Mio. € | 164 | -66 | +230 |
Operatives Ergebnis | Mio. € | 3 | -171 | +174 |
Vergleichbare operative | In % | 0,4 | -1,0 | +1,4P.P. |
Konzernergebnis | Mio. € | -206 | -104 | -102 |
Investitionen | Mio. € | 1.437 | 974 | +463 |
Operativer Cashflow | Mio. € | 1.740 | 1.420 | +320 |
Mitarbeiter zum 30.06. |
| 118.766 | 116.844 | - |
Ergebnis pro Aktie | € | -0,45 | -0,23 | -0,2 |
*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz
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