Lufthansa Group (DLAKY)

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Lufthansa Investor Relations: Latest Financial News

Lufthansa Investor Relations - RSS-Feed

Dividendenbekanntmachung
Wednesday May 9th 2012 03:26:00 AM

Die ordentliche Hauptversammlung vom 08. Mai 2012 hat beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von Euro 114.484.393,00 zur Ausschüttung einer Dividende von Euro 0,25 je auf den Namen lautende Stückaktie zu verwenden.
Die Dividende wird am 09. Mai 2012 grundsätzlich unter Abzug von 25 % Kapitalertragsteuer sowie 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Kapitalertragsteuer (insgesamt 26,375 %) und gegebenenfalls Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer durch die depotführenden Banken wie folgt ausgezahlt:
Für Namensaktien, die sich in Girosammelverwahrung befinden, wird die Dividende über die Clearstream Banking AG, Frankfurt, auf die bei den Depotbanken geführten Konten der Aktionäre ausgezahlt.
Die Auszahlung für die noch in Urkunden verbrieften Aktien erfolgt gegen Vorlage des Gewinnanteilscheins Nr. 13 bei der Gesellschaftskasse sowie bei der Commerzbank AG mit ihren sämtlichen Niederlassungen.
Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag, wenn sie ihrer Depotbank eine „Nichtveranlagungsbescheinigung“ des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen „Freistellungsauftrag“ erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.
Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen beim Bundeszentralamt für Steuern in Bonn gestellt werden.
Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft
Der Vorstand

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Lufthansa Hauptversammlung entlastet Vorstand und Aufsichtsrat
Tuesday May 8th 2012 01:57:00 PM

Auf der 59. ordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG in Köln haben heute rund 2.600 anwesende Aktionäre sowie Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns die sieben auf der Tagesordnung stehenden Punkte behandelt. Rund 48,5 Prozent des Lufthansa Aktienkapitals waren auf der Aktionärsversammlung vertreten, auf der der Zahlung einer Dividende in Höhe von 25 Cent je auf den Namen lautende Stückaktie zugestimmt wurde.  Unter anderem hat die große Mehrheit der Anteilseigner des Unternehmens die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats entlastet. Die Aktionäre billigten außerdem ein neues System zur Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder. Auch die Wahl von PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer sowie zum Prüfer für die prüferische Durchsicht von Zwischenberichten für das Geschäftsjahr 2012 fand die Zustimmung der Aktionäre. Die in Zusammenhang mit der bilanziellen Bewertung von Prämienmeilen des Vielfliegerprogramms Miles&More gestellten Gegenanträge, wurden von der Hauptversammlung damit abgelehnt.  Detaillierte Informationen zur Hauptversammlung sind unter www.lufthansa.com/investor-relations verfügbar. 

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Lufthansa fordert faire politische Rahmenbedingungen und mehr Standortpflege für den Luftverkehr
Tuesday May 8th 2012 02:43:00 AM

Eine sichere Reise verspricht die Deutsche Lufthansa AG ihren Aktionären in ihrem Geschäftsbericht für das Jahr 2011. Das Unternehmen hat Wort gehalten und in einem unverändert schwierigen Umfeld im abgelaufenen Geschäftsjahr ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Einen Umsatz von 28,7 Milliarden Euro, einen operativen Gewinn in Höhe von 820 Millionen Euro und über 100 Millionen Fluggäste, so viele wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte, diese Zahlen präsentiert der Vorstandsvorsitzende, Christoph Franz, für das Jahr 2011 heute den Teilnehmern der Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG in Köln. Franz sagt: „Wir haben ein sicheres Ergebnis nach Hause geflogen. Der starke Anstieg der Treibstoffkosten, die europäische Schuldenkrise, politische Unruhen, Sonderabgaben und Steuern sowie das Nachtflugverbot in Frankfurt haben uns das nicht leicht gemacht.“ Das Konzernergebnis lag für das Jahr 2011 bei minus 13 Millionen Euro. Die Voraussetzungen für die Ausschüttung einer Dividende hat der Konzern gemäß seiner Dividendenpolitik 2011 nicht erreicht. Dennoch schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der heutigen Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von 25 Cent pro Aktie zur Abstimmung vor. „Um unsere Aktionäre kontinuierlich an einer soliden operativen Entwicklung ihres Unternehmens zu beteiligen, haben wir uns zu einer Ausnahme von unserer Dividendenpolitik entschlossen. Die negativen Bewertungseffekte sind im Wesentlichen auf den Verkauf von British Midland zurückzuführen und schlagen einmalig zu Buche. Unsere Ertragslage wird durch den Verkauf jedoch nachhaltig gestärkt“, sagt Christoph Franz.
Erschwert werde dem Konzern die Verbesserung der Ertragslage jedoch durch die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa. Die Einführung der Luftverkehrsteuer und des europäischen Emissionshandels, das Nachtflugverbot in Frankfurt und ein fehlender einheitlicher europäischer Luftraum führten für Lufthansa alleine im laufenden Geschäftsjahr insgesamt zu Belastungen in Höhe von rund 700 Millionen Euro, betont Franz und sagt: „Die Rolle der Luftverkehrsunternehmen als Motor für Wirtschaft und Arbeit, als Treiber von Wachstum und Wohlstand gerät zunehmend in Gefahr. Die Exportnation Deutschland braucht Mobilität mehr denn je. Wir fordern keine Subventionen. Aber Luftverkehr braucht viel mehr Standortpflege als bisher. Nur wenn alle kooperieren - Luftverkehr, Politik und Gesellschaft - kommen wir weiter.“ 
Weiter kommen will Lufthansa auch mit dem Zukunftsprogramm SCORE, zu dem alle Geschäftsfelder, Fluggesellschaften und Konzernfunktionen individuelle Beiträge leisten werden. Das operative Ergebnis soll gegenüber dem Jahr 2011 bis Ende 2014 um mindestens 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden, um die notwendigen Investitionen in die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Zur strategischen Zielsetzung des Programms sagt Franz außerdem: „Wir wollen die Nummer eins in Europa bleiben und auch global weiter zu den führenden Airlines gehören. Dazu müssen wir unsere Marktanteile sichern und mit dem Markt wachsen. Das können wir nur mit einer modernen, geräuscharmen und treibstoffsparenden Flotte realisieren, um vor allem mit Blick auf steigende Treibstoffkosten wettbewerbsfähig zu bleiben. Allein bis 2018 sind für den Konzern 168 Flugzeuge zu einem Listenwert von rund 17 Milliarden Euro bestellt. Das Geld für diese Investitionen wollen und müssen wir aus eigener Kraft verdienen. Mit SCORE werden wir Lufthansa aus einer Position der Stärke - und darin liegt unsere Chance - in eine sichere Zukunft führen.“

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Lufthansa Aufsichtsrat beruft Simone Menne zum Vorstand Finanzen und Aviation Services
Monday May 7th 2012 12:17:00 PM

Simone Menne wird in den Vorstand der Deutschen Lufthansa AG berufen und übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli 2012 die Leitung des Ressorts „Finanzen und Aviation Services“. Diesen Beschluss hat der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner heutigen Sitzung in Köln gefasst. Simone Menne folgt auf Stephan Gemkow, der sein Mandat im Einvernehmen mit Vorstand und Aufsichtsrat mit Wirkung zum 30. Juni 2012 niederlegt und zum Haniel-Konzern wechselt, um dort den Vorstandsvorsitz zu übernehmen. Simone Menne erhält einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2015.

Jürgen Weber, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Lufthansa AG sagt: „Mit Simone Menne berufen wir eine erfahrene Lufthansa Managerin in den Vorstand, die sich im Konzern und unserer Industrie bestens auskennt. Unter den schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Luftfahrtbranche, ist das die beste Voraussetzung, um das wichtige Finanzressort erfolgreich weiterzuführen. Der Lufthansa Konzern wird auch dank einer starken und bewährten Führungskontinuität in der Zukunft einer der finanziell solidesten Luftfahrtkonzerne der Welt bleiben.“

Simone Menne (51) ist seit dem 1. Juni 2010 Chief Financial Officer von British Midland Ltd.. Die Diplom-Kauffrau begann ihre berufliche Laufbahn 1987 in der Revisionsabteilung des amerikanischen Unternehmens ITT, bevor sie im April 1989 als Revisorin zu Lufthansa wechselte. 1992 wurde sie zur Leiterin des Lufthansa Rechnungswesens am Standort Lagos berufen. In der Zeit zwischen 1995 und 1999 übernahm Sie in Hamburg Positionen als Leiterin EDV und Nutzerservices, als Leiterin eines Projektes zur Neuausrichtung der Erlös- und Leistungsrechnung der Lufthansa Passage und als Geschäftsführerin der Lufthansa Revenue Services GmbH. Im Jahr 1999 übernahm Menne die Leitung der kaufmännischen Verwaltung und des Personalbereichs für Lufthansa am Standort Paris, bevor sie ab 2001 das gleiche Amt am Standort London übernahm. 2004 wurde Simone Menne die Leitung des Bereichs „Finanz- und Rechnungswesen“ der Lufthansa Technik übertragen. Dieses Amt hatte sie bis 2010 inne, bevor sie als Finanzvorstand zu British Midland wechselte

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Lufthansa Konzern schreibt operativen Verlust von 381 Millionen Euro im ersten Quartal 2012
Thursday May 3rd 2012 02:04:00 AM

Die Deutsche Lufthansa AG hat im abgelaufenen ersten Quartal 2012 einen Umsatz in Höhe von 6,6 Milliarden Euro erzielt, 5,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Anstieg resultierte vor allem aus höheren Verkehrserlösen. Diese konnten im Passagiergeschäft durch eine höhere Absatzmenge und Preissteigerungen erzielt werden. Gestiegene Treibstoffkosten, die Besteuerung des Luftverkehrs in Deutschland und Österreich sowie Kosten für den seit Januar 2012 in Deutschland geltenden Emissionshandel wirkten sich jedoch negativ auf das operative Ergebnis des Konzerns aus. Dieses beträgt zum Ende des ersten Quartals minus 381 Millionen Euro, ein Rückgang um 212 Millionen Euro gegenüber dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Das Konzernergebnis liegt bei minus 397 Millionen Euro. Die Verbesserung von 110 Millionen Euro ist vor allem auf die im Vorjahresquartal verbuchten negativen Zeitwertänderungen von Sicherungsoptionen zurückzuführen. Der operative Cashflow stieg auf 833 Mio. EUR und ermöglichte die Erzielung eines Free Cashflows in Höhe von 540 Millionen Euro. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagt: „Höhere Steuern und Gebühren haben unser Quartalsergebnis massiv belastet. Dieses lag trotz eines Rekordwertes beim Umsatz deutlich unter Vorjahr. Wir können nicht warten, bis auch die Politik erkennt, wie sehr wettbewerbsverzerrende Steuern und Abgaben dem Luftverkehr und dem Wirtschaftsstandort Europa schaden. Mit unserem Zukunftsprogramm SCORE reagieren wir auch auf diese Zusatzbelastungen, um die Position von Lufthansa als Nummer Eins in Europa zu sichern und uns im globalen Wettbewerb langfristig behaupten zu können.“

SCORE sichert die Zukunft von Lufthansa 

Mit dem Programm SCORE, das Anfang 2012 gestartet ist, will der Konzern das operative Ergebnis gegenüber dem Jahr 2011 bis Ende 2014 um mindestens 1,5 Milliarden Euro verbessern. Zu den Maßnahmen zählen die stärkere Zusammenarbeit von Lufthansa und Germanwings, die nach der Kombinierbarkeit von Meilenprogrammen und Buchungen nun auch eine gemeinsame Kapazitätsplanung für den dezentralen Verkehr ab Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Stuttgart und Köln betreiben. Und auch zwischen Austrian Airlines und Germanwings besteht seit März 2012 eine Codeshare-Vereinbarung. 
Durch ein konzernweites Einkaufsprojekt will Lufthansa im Weiteren allein im laufenden Jahr 200 Millionen Euro nachhaltig einsparen. Und Einsparungen in Höhe eines zweistelligen Millionen-Euro Betrages sollen sich aus der Optimierung des Nachbarschaftsverkehrs im Airlineverbund ergeben. Außerdem ist eine 25-prozentige Kostensenkung in den administrativen Bereichen vorgesehen. Insgesamt ein Drittel des SCORE-Volumens will der Konzern durch die Senkung der Personalkosten realisieren. Erreicht werden soll das durch die Zusammenlegung von Doppelfunktionen und den Verzicht auf Tätigkeiten, die keinen Mehrwert für den Kunden schaffen, sowie durch die Ausgliederung von Tätigkeiten in Shared Services-Einheiten. Aufgrund dieser Maßnahmen werden in den administrativen Bereichen in den kommenden Jahren voraussichtlich 3.500 Vollzeitstellen weltweit wegfallen. Christoph Franz betont: „Nur wenn wir jetzt die administrativen Funktionen neu strukturieren und auch einen Stellenabbau in Kauf nehmen, können wir langfristig Arbeitsplätze erhalten und neue Arbeitsplätze schaffen.“ Das Ziel sei es, bei dem Stellenabbau vorrangig sozialverträgliche Maßnahmen anzuwenden. 

Lufthansa Passage leistet mehr als 900 Millionen Euro SCORE-Beitrag 

Mit Blick auf das Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe sagte Franz: „Wachstum im Passagiergeschäft war und ist für den Erhalt der Marktposition des Lufthansa Konzerns notwendig. Dass wir in einem nächsten Schritt die durch Wachstum entstandene Komplexität im Konzern reduzieren müssen, ist eine logische und vorhersehbare Konsequenz.“ Lufthansa Passage trägt als größte Einzelgesellschaft des Konzerns einen Anteil von mehr als 900 Millionen Euro zum Zukunftsprogramm bei, davon 600 Millionen auf der Kosten- und 300 Millionen Euro auf der Erlösseite. Erreicht werden soll dies unter anderem durch das Einstellen verlustbringender Strecken und durch ein restriktives Kapazitätswachstum, das für 2012 kein und für die Jahre 2013 und 2014 ein Wachstum von jeweils maximal vier Prozent vorsieht. Resultierend daraus wird die Flotte der Gesellschaft bis 2014 nicht vergrößert werden, und neue Flugzeuge sollen ältere ersetzen. Bis 2020 sollen bei der Lufthansa Passage so im Kontinentalverkehr nur noch vier verschiedene Flottenfamilien zum Einsatz kommen. „Wir werden dort Änderungen vornehmen, wo es für den Kunden keinen Unterschied macht oder gar eine Verbesserung bedeutet“, sagt Franz. Den Anteil der First- und Business Class Umsätze auf der Langstrecke steigerte die Gesellschaftvon 53,6 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 54,9 Prozent im ersten Quartal 2012. Lufthansa werde auch weiterhin die Fluglinie mit den mit Abstand meisten First-Class Sitzen in Europa sein. Nie zuvor in der Unternehmensgeschichte habe Lufthansa so viel in ihr Produkt investiert, sagt Franz. So würden aktuell alle Lufthansa Flugzeuge mit neuen Sitzen ausgestattet, auf Langstreckenflügen gebe es eine neue First-, Business- und Economy Class, nie hätte es mehr Lufthansa Lounges gegeben, und auch der neue Flughafen in Berlin sowie neue Flughafenterminals in Frankfurt und München brächten Vorteile für Lufthansa Kunden.
Für das erste Quartal 2012 wies die Lufthansa Passage, inklusive Germanwings, einen operativen Verlust in Höhe von 384 Millionen Euro aus. Das Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe insgesamt schrieb in diesem Zeitraum einen Verlust in Höhe von 445 Millionen Euro. SWISS trug mit einem operativen Verlust von 6 Millionen Euro zu diesem Ergebnis bei, Austrian Airlines verzeichnete einen operativen Verlust in Höhe von 67 Millionen Euro. Die Gesellschaft hat ein Arbeitsprogramm mit einem Einsparvolumen von mindestens 220 Millionen Euro beschlossen, das unter anderem die Senkung der Personalkosten vorsieht. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft vor wenigen Tagen den Betriebsübergang des Flugbetriebes von Austrian Airlines auf Tyrolean Airways mit Wirkung zum 1. Juli 2012 beschlossen, nachdem eine Verhandlungslösung zur Restrukturierung des Flugbetriebs nicht zum Erfolg geführt hatte.

Service-Geschäftsfelder wirken stabilisierend auf operatives Konzernergebnis

Lufthansa Cargo erzielte zum Ende des ersten Quartals 2012 einen operativen Gewinn in Höhe von 19 Millionen Euro. Der Rückgang um 45 Millionen Euro im Vergleich zum starken Vorjahresquartal ergibt sich aus dem starken Treibstoffpreisanstieg. Die Service-Gesellschaften erzielten im ersten Quartal 2012 zusammen ebenfalls einen operativen Gewinn,  und zwar in Höhe von 60 Millionen Euro. Dieser setzt sich aus einem operativen Gewinn der Lufthansa Technik in Höhe von 62 Millionen Euro, einem operativen Gewinn der Lufthansa Systems von drei Millionen Euro und einem operativen Verlust der LSG SkyChefs von fünf Millionen Euro zusammen.

Konzern erwartet operativen Gewinn in mittlerer dreistelliger Millionen-Euro Höhe für das Jahr 2012

Für das Gesamtjahr 2012 geht der Konzern unverändert von einem Umsatzwachstum gegenüber Vorjahr aus. Der operative Gewinn wird im mittleren dreistelligen Millionen-Euro Bereich erwartet. Nach einem schwierigen Auftakt bestätigen sich aus heutiger Sicht für den weiteren Jahresverlauf die Erwartungen eines anhaltenden Kostendrucks, insbesondere beim Treibstoff. Die bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten führen zu schwer prognostizierbaren Nachfrageentwicklungen. Das Stimmungsbild hat sich jedoch insgesamt verbessert und ermöglicht den Airlines zusammen mit der Kapazitätsdisziplin der Luftfahrtbranche ein aktives Preis- und Erlösmanagement. Deren Durchsetzung wird die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2012 ebenso prägen wie der Erfolg der Kostenmaßnahmen. Von den Servicegesellschaften des Konzerns wird abermals ein stabilisierender Einfluss auf die Ergebnisentwicklung erwartet. Etwaige Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem unter SCORE angestrebten Stellenabbau sind in dieser Ergebnisprognose nicht enthalten und können sich belastend auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres auswirken. Sie werden je nach Fortschritt des Maßnahmenpakets konkretisiert.

Das erste Quartal 2012 in Zahlen

Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für das erste Quartal 2012 beträgt 6,6 Milliarden Euro, 5,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Verkehrserlöse stiegen um 5,6 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 7,2 Milliarden Euro, ein Plus von 2,5 Prozent. 
Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im ersten Quartal um 6,1 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür sind die um 304 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt 1,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 23 Prozent. Ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 114 Millionen Euro ist in diesem Betrag bereits enthalten. Die Gebühren liegen um 4,9 Prozent über dem Vorjahreswert. 
Der Lufthansa Konzern erzielte im ersten Quartal ein operatives Ergebnis von minus 381 Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 212 Millionen Euro. Das Konzernergebnis beträgt minus 397 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug dieses minus 507 Millionen Euro, im wesentlichen aufgrund eines negativen Bewertungseffektes, der sich aus geänderten Zeitwerten von Sicherungsgeschäften aus IAS 39 ergab. Das Konzernergebnis enthält außerdem das Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich bmi in Höhe von zwei Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich entsprechend auf minus 0,87 Euro. 
Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 592 Millionen Euro. Davon entfielen 527 Millionen Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 833 Millionen Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 540 Millionen Euro. Der Konzern wies zum Ende des ersten Quartals eine Nettokreditverschuldung von 2,1 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote betrug 26,3 Prozent.

Lufthansa Konzern

 

Januar-März
2012             2011

Veränderung

Umsatzerlöse

Mio. €

6.619

6.268

5,6%

davon Verkehrserlöse

Mio. €

5.349

5.064

5,6%

Ergebnis der betrieblichen
Tätigkeit

Mio. €

-379

-119

-218,5%

Operatives Ergebnis

Mio. €

-381

-169

-125,4%

Vergleichbare operative 
Marge*

In %   

-5,6

-2,4

-3,2P.P.

Konzernergebnis

Mio. €

-397

-507

21,7%

Investitionen

Mio. €

592

744

-20%

Operativer Cashflow

Mio. €

833

755

10,3%

Mitarbeiter zum 31.03.

 

120.898

117.325

3.573

Ergebnis pro Aktie 

-0,87

-1,11

0,24

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Lufthansa schließt Verkauf von British Midland an IAG erfolgreich ab
Friday April 20th 2012 06:09:00 AM

Da im Rahmen der Transaktionsstruktur Kaufpreisanpassungen vereinbart wurden, steht der Nettoverkaufspreis erst Ende des zweiten Quartals 2012 fest und wird dann final beglichen. Es ist unverändert absehbar, dass der Nettokaufpreis zwar deutlich negativ sein wird, sich die Kosten der Transaktion für Lufthansa aber binnen eines Jahres amortisieren werden. Ausschlaggebend für eine Minderung des Kaufpreises ist unter anderem die zum Zeitpunkt des Transaktionsabschlusses unterbliebene Veräußerung der Gesellschaften bmi regional und bmibaby. Der nicht ausreichend finanzierte Pensionsfonds von bmi wird abgelöst und zeitnah dem britischen Pensionssicherungsfonds anfallen. Die damit verbundenen Einschnitte für die Mitglieder des bmi-Pensionsfonds bei der jeweiligen Höhe der Pensionen werden durch einen Zuschuss von Lufthansa in Höhe von GBP 84 Millionen an einen Ausgleichspensionsfonds zum größten Teil ausgeglichen. Lufthansa und IAG hatten sich am 4. November 2011 grundsätzlich über einen Verkauf von bmi an IAG geeinigt, bevor beide Unternehmen am 22. Dezember 2011 einen rechtlich bindenden Kaufvertrag unterzeichnet hatten. Dessen Gültigkeit stand insbesondere unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe der Transaktion durch die Europäische Kommission, die diese am 30. März 2012 erteilt hatte. Lufthansa trennt sich durch die Transaktion von einer nachhaltig verlustbringenden Konzerngesellschaft.

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Hohe Treibstoffkosten und Luftverkehrsteuer belasten Lufthansa Ergebnis 2011
Thursday March 15th 2012 03:17:00 AM

 Die Deutsche Lufthansa AG hat im Geschäftsjahr 2011 bei einem um 8,6 Prozent gesteigerten Umsatz von 28,7 Milliarden Euro einen operativen Gewinn in Höhe von 820 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang des operativen Gewinns um 200 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte: „In einem derart turbulenten Umfeld, das durch exogene Schocks und regulatorische Bürden gekennzeichnet ist, einen Gewinn in dieser Größenordnung ausweisen zu können ist beachtlich und macht den Lufthansa Konzern einmal mehr zur Nummer Eins in Europa.“ Das Konzernergebnis enthält zum Jahresende ein Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen von minus 285 Millionen Euro, das sich aus dem laufenden Ergebnis der zum Verkauf an die International Airlines Group vorgesehenen Konzerngesellschaft British Midland Ltd. (bmi) sowie verkaufsbedingten Bewertungseffekten zusammensetzt. Der so errechnete Nettoverlust des Konzerns beträgt 13 Millionen Euro. Das Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen hingegen beträgt 289 Millionen Euro. Lufthansa weicht ausnahmsweise von ihrer Dividendenpolitik ab und schlägt der Hauptversammlung am 8. Mai trotz negativem Ergebnis im Einzelabschluss nach HGB die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 25 Cent pro Aktie vor. Christoph Franz sagte dazu: „Das Vertrauen in die Lufthansa Aktie und in die positive Entwicklung unseres Unternehmens lohnt sich. Deshalb wollen wir auch in diesem Jahr unsere Aktionäre  am operativen Erfolg beteiligen. 

Konzernprogramm SCORE soll operative Marge langfristig steigern

Franz betonte aber auch: „Der operative Gewinn für 2011 ist grundsätzlich erfreulich, die operative Marge ist es nicht“. Für das Jahr 2011 beträgt die mit dem Wettbewerb vergleichbare operative Marge für den Konzern 3,4 Prozent. Seit Januar arbeitet der Lufthansa Konzern deshalb im Rahmen eines übergreifenden Programms mit dem Namen „SCORE“ an einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung von mindestens 1,5 Milliarden Euro, die bis Ende 2014 realisiert werden soll. So will der Konzern langfristig in der Lage sein, seine Investitionen zu verdienen und seine finanzielle Solidität zu erhalten. „Wir müssen dem Wandel in unserer Industrie mit flexiblen Strukturen begegnen, die es uns auch in Zukunft ermöglichen, die Nummer Eins in Europa zu sein. Und wir wollen auch künftig in innovative Produkte für unsere Kunden investieren“, sagte Franz. Erreichen will Lufthansa dies unter anderem durch das Realisieren von Synergiepotentialen im Einkauf des Konzerns und einer noch besseren Harmonisierung der Flugpläne zwischen den Fluggesellschaften. Auch eine Verschlankung der administrativen Bereiche sowie der Managementfunktionen und die Bündelung übergreifender Servicefunktionen seien notwendig, um die Gemeinkosten des Konzerns weiter zu senken, sagte Franz. 

Passagiergeschäft leidet unter hohen Treibstoffkosten

Zum operativen Jahresgewinn des Konzerns trug das Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe bei einem gesteigerten Umsatz von 22,3 Milliarden Euro 349 Millionen Euro bei. Ausschlaggebend für den Rückgang von 44,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 629 Millionen Euro waren vor allem höhere Treibstoffkosten. Zusätzlich führte der Konzern 361 Millionen Euro Luftverkehrsteuer an die Behörden in Deutschland und Österreich  ab. Nachdem das für 2012 geplante Wachstum für das Geschäftsfeld bereits im dritten Quartal 2011 von neun auf drei Prozent reduziert worden war, ist nunmehr ein Wachstum der angebotenen Sitzkilometer von insgesamt zwei Prozent für das laufende Jahr geplant. Die Lufthansa Passage prüft unterdessen ein Nullwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Sie hatte einen Anteil von 168 Millionen Euro am operativen Ergebnis der Passage Airline Gruppe. Dies entspricht einem Rückgang um 214 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert. Den Anteil der Premiumerlöse an der Langstrecke steigerte die Gesellschaft jedoch um 1,7 Prozentpunkte auf über 50 Prozent, und dies, obwohl im Rahmen der Flottenmodernisierung der Anteil an Sitzen in der Economy Class überproportional zugenommen hat. Mittels des Ergebnissicherungsprogramms Climb 2011, das mit Ablauf des Jahres endete, konnte die Lufthansa Passage außerdem ihre Stückkosten, bereinigt um Treibstoffkosten, insgesamt um 2,5 Prozent senken, auf Kurzstrecken um vier Prozent. SWISS kompensierte die hohen Treibstoffkosten und die schwache Konjunkturlage am besten und erwirtschaftete einen operativen Gewinn in Höhe von 259 Millionen Euro. Dieser lag jedoch um 39 Millionen Euro unter Vorjahr. Austrian Airlines verbesserten ihr operatives Ergebnis zwar um 6,1 Prozent, verzeichnete dennoch einen operativen Verlust von 62 Millionen Euro. Die Sanierung der Gesellschaft hat deshalb weiterhin höchste Priorität und wurde intensiviert. Das operative Ergebnis von Germanwings wurde durch die Luftverkehrsteuer stark belastet und betrug zum Ende des Jahres minus 52 Millionen Euro. Mit einem Umsatzanteil der Luftverkehrsteuer von 5,4 Prozent war Germanwings die am stärksten betroffene Fluggesellschaft.  

Fracht und Service-Geschäftsfelder tragen positiv zu operativem Konzernergebnis bei

Der Konzern profitierte, wie in vergangenen Jahren, von seiner Aufstellung: die übrigen Geschäftsfelder trugen mit einem operativen Gewinn zum Gesamtergebnis des Konzerns bei. Im Geschäftsfeld Logistik erzielte Lufthansa Cargo mit 249 Millionen Euro das zweitbeste operative Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Das rückläufige Branchenwachstum in der zweiten Jahreshälfte 2011 und die gestiegenen Treibstoffkosten waren ausschlaggebend dafür, dass das Rekordergebnis von 2010 nicht erreicht wurde. Auch für das laufende Jahr plant Lufthansa Cargo zunächst nicht mit einem Kapazitätswachstum gegenüber dem Vorjahr. Lufthansa Technik verfehlte bei einer guten operativen Entwicklung das Ergebnis des Vorjahres nur knapp und verzeichnete, bedingt durch Rückstellungen für langfristige Verträge, einen operativen Gewinn von 257 Millionen Euro. Das Geschäftsfeld IT-Services verdoppelte dank der Neuausrichtung von Lufthansa Systems den operativen Gewinn nahezu auf 19 Millionen Euro und stabilisierte den Umsatz. Im Geschäftsfeld Catering steigerte LSG Sky Chefs sowohl Umsatz als auch operativen Gewinn. Dieser betrug für das Jahr 2011 85 Millionen Euro. 

Konzern rechnet 2012 mit operativem Gewinn in mittlerem dreistelligen Millionenbereich

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Lufthansa Konzern mit einem operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionen Euro Bereich. Alle Geschäftsfelder sollen laut Franz mit erwarteten operativen Gewinnen zu diesem Ergebnis beitragen. Wie hoch der operative Gewinn des Konzerns zum Jahresende genau ausfalle, werde durch die weitere Entwicklung der Rahmenbedingungen, insbesondere des Treibstoffpreises, bestimmt werden. Franz betonte: „Wir sind entschlossen, uns im Wettbewerb auch in Zukunft an der Spitze zu positionieren. Wir sind in der Lage, dies aus eigener Kraft zu tun. Wir haben die entsprechenden Maßnahmen vorbereitet und bereits erste Ergebnisse erzielt. Der Vorstand ist entschlossen, den Weg in Richtung Erfolg konsequent weiter zu gehen.“

Das Jahr 2011 in Zahlen

Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für das Jahr 2011 beträgt 28,7 Milliarden Euro, 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verkehrserlöse stiegen um 10,8 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 31,2 Milliarden Euro, ein Plus von 6,7  Prozent.  Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im Jahr 2011 um 9,3 Prozent auf 30,4 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür sind die um 1,3 Milliarden Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt 6,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem preis- und mengenbedingten Anstieg von 26,4 Prozent. Ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 694 Millionen Euro ist in diesem Betrag bereits enthalten. Die Gebühren liegen um 15,8 Prozent über dem Vorjahreswert.  Der Lufthansa Konzern erzielte 2011 einen operativen Gewinn von 820 Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 200 Millionen Euro. Das Konzernergebnis beträgt minus 13 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug dieses  1,1 Milliarden Euro. Es enthält einen negativen Bewertungseffekt, der sich aus geänderten Zeitwerten von Sicherungsgeschäften aus IAS 39 ergibt sowie das Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich bmi. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich entsprechend auf minus 0,03 Euro.  Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 2,6 Milliarden Euro. Davon entfielen zwei Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 2,4 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 713 Millionen Euro. Der Konzern wies zum Ende des Jahres 2011 eine Nettokreditverschuldung von 2,3 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote betrug 28,6 Prozent.
 Lufthansa Konzern       Januar-Dezember 2011             2010   Veränderung    
UmsatzerlöseMio. €28.73426.4598,6%
davon VerkehrserlöseMio. €23.77921.46610,8%
Ergebnis der betrieblichen TätigkeitMio. €7731.386-44,2%
Operatives ErgebnisMio. €8201.020-19,6%
Vergleichbare operative Marge*In %   3,44,7-1,3P.P.
KonzernergebnisMio. €-131.131-1.144
InvestitionenMio. €2.5752.273302
Operativer CashflowMio. €2.3562.992-21,3%
Mitarbeiter zum 31.12. 120.055117.0192,6%
Ergebnis pro Aktie -0,032,47-2,50
*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz Der Geschäftsbericht 2011 ist im Internet unter www.lufthansa.com/investor-relations abrufbar. Bildmaterial ist unter http://presse.lufthansa.com/de/mediathek/bildarchiv.html zum Download verfügbar. Die Pressekonferenz wir ab 10 Uhr live im Internet übertragen: http://konzern.lufthansa.com

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Lufthansa Konzern nach neun Monaten mit operativem Gewinn von 578 Millionen Euro
Thursday October 27th 2011 02:02:00 AM

Die Deutsche Lufthansa AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen stabilen operativen Gewinn in Höhe von 578 Millionen Euro erzielt, der mit einem Rückgang von 5,6 Prozent nur knapp unter dem Vorjahreswert lag. Die Umsatzerlöse lagen bei 22,1 Milliarden Euro, und das Konzernergebnis betrug 288 Millionen Euro. Dieses Ergebnis sei trotz deutlichen Gegenwindes und schwieriger Rahmenbedingungen beachtlich, sagte Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, bei der Präsentation der Ergebniskennzahlen heute in Frankfurt. „Viele unserer Wettbewerber kämpfen darum, zum Jahresende zumindest noch eine schwarze Null zu erreichen. Wir hingegen erwarten noch einen oberen dreistelligen Millionengewinn.“ Bezogen auf die zukünftige strategische Ausrichtung des Konzerns sagte er: “Wir möchten dauerhaft die Nummer eins in Europa bleiben, deshalb bauen wir auf unsere Stärken und stellen gleichzeitig auch unpopuläre Dinge auf den Prüfstand. Wir möchten profitabel wachsen und die Zukunft unseres Unternehmens mit einer Finanzausstattung sichern, die es uns ermöglicht, in unsere Geschäftsfelder, in unserer Flotte, in Produkte für den Kunden und in unsere Mitarbeiter zu investieren.“ Für das kommende Jahr stellt sich das Unternehmen zunächst auf geringere Wachstumsraten im Passagier- und Frachtverkehr ein. Das erläuterte Stephan Gemkow, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG. Die abschwächende Dynamik im Wirtschaftswachstum spiegele sich auch in den Buchungseingängen wider. Nachdem bereits im September ein schwächeres Wachstum von vier Prozent für den kommenden Lufthansa Winterflugplan beschlossen worden war, passt der Konzern nun auch für das Gesamtjahr 2012 das Kapazitätswachstum im Passagiergeschäft von geplanten neun auf nunmehr drei Prozent an. Das verbleibende Wachstum wird überwiegend durch größeres Fluggerät im Rahmen der laufenden Flottenmodernisierung und die neue Sitzgeneration auf Lufthansa Kontinentalstrecken dargestellt. „Beides trägt dazu bei, die Stückkosten weiter zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Airline zu steigern“, sagte Gemkow. Auch im Frachtverkehr will der Konzern die Kapazitäten weiterhin flexibel steuern. Der Geschäftsverlauf sei nur bedingt vorherzusehen und das Marktumfeld aufgrund des intensiven Wettbewerbs auch ohne Nachflugverbot bereits schwierig genug. Man müsse aber auch diese Herausforderung annehmen. Christoph Franz betonte: „Einen der größten Frachtflughäfen der Welt Nacht für Nacht von globalen Warenströmen abzuschneiden, ist ein herber Schlag für den Wirtschafts- und Exportstandort Deutschland. Ob und wie Deutschland unter diesen Bedingungen noch vorne mitspielen kann, ist im Moment höchst fraglich.“ Ausschlaggebend für das stabile Ergebnis der ersten drei Quartale 2011 war vor allem die positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr, in dem sich der Konzern trotz der Auswirkungen der Katastrophen in Japan und der Unruhen im Mittleren Osten und Nordafrika gut behaupten konnte. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern unverändert mit einem operativen Gewinn im oberen dreistelligen Millionen-Euro Bereich. „Wir sprechen weiterhin von einem sehr beachtlichen operativen Gewinn“, betonte Gemkow. Schwankende Buchungszahlen, hohe Treibstoffpreise und das quasi ohne Vorlauf verhängte Nachtflugverbot in Frankfurt, seien beispielhaft für die Schwierigkeit einer exakteren Prognose. Zum operativen Ergebnis des Konzerns trug das größte Geschäftsfeld, die Passage Airline Gruppe, in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinn von 169 Millionen Euro bei, 49 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Die Lufthansa Passage erzielte dabei einen operativen Gewinn von 161 Millionen Euro. Ein höherer Treibstoffaufwand und mehr Gebühren waren ausschlaggebend dafür, dass das Ergebnis trotz deutlicher Kapazitätsausweitung nur leicht über dem des Vorjahres lag. SWISS gelang es, ihr operatives Ergebnis zu steigern. Es lag für die ersten drei Quartale bei 244 Millionen Euro. Austrian Airlines reduzierte ihren Verlust und erzielte ein operatives Ergebnis von minus 34 Millionen Euro. Das Geschäft von bmi litt aufgrund der starken Präsenz der Gesellschaft im Mittleren Osten und in Nordafrika besonders stark unter den Auswirkungen der politischen Unruhen. Belastend wirkte außerdem die schlechte Wirtschaftslage im britischen Heimatmarkt, so dass bmi in den ersten neun Monaten einen operativen Verlust von 154 Millionen Euro verbuchte. Das operative Ergebnis von Germanwings wurde durch den hohen Treibstoffpreis und vor allem die Luftverkehrsteuer negativ beeinflusst. Es liegt nach neun Monaten bei minus 23 Millionen Euro. Im Geschäftsfeld Logistik erzielte Lufthansa Cargo, auch wenn die hohen Wachstumsraten der vergangenen Monate nicht beibehalten werden konnten, einen operativen Gewinn von 173 Millionen Euro. Lufthansa Technik verbuchte einen operativen Gewinn von 198 Millionen Euro. Der leichte Rückgang ergibt sich, wie bereits zum Halbjahr, vor allem aus Rückstellungen für Triebwerksverträge. Das Geschäftsfeld IT-Services konnte dank eines konsequenten Restrukturierungsprogramms bei Lufthansa Systems einen operativen Gewinn auf Vorjahresniveau in Höhe von zwölf Millionen Euro erwirtschaften. Das Geschäftsfeld Catering und damit LSG SkyChefs steigerte ihr operatives Ergebnis deutlich auf 56 Millionen Euro. Die ersten neun Monate 2011 in Zahlen Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für die ersten drei Quartale 2011 betrug 22,1 Milliarden Euro, 9,6 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Die Verkehrserlöse stiegen um 11,9 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 23,9 Milliarden Euro, ein Plus von 7,1 Prozent. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich in den ersten drei Quartalen um 8,4 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür waren die um 913 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt 4,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem preis- und mengenbedingten Anstieg von 23,7 Prozent. Ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 616 Millionen Euro ist in diesem Betrag bereits enthalten. Die Gebühren lagen wachstumsbedingt um 15,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Lufthansa Konzern erzielte einen operativen Gewinn von 578 Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 34 Millionen Euro. Das Konzernergebnis betrug  288 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde dieses mit 524 Millionen Euro ausgewiesen. Es enthält einen negativen Bewertungseffekt, der sich aus geänderten Zeitwerten von Sicherungsgeschäften aus IAS 39 ergibt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich auf 0,63 Euro. Lufthansa investierte im Berichtszeitraum zwei Milliarden Euro. Davon entfielen 1,7 Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 2,2 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 940 Millionen Euro. Der Konzern wies zum Ende der ersten neun Monate 2011 eine Nettokreditverschuldung von 1,6 Milliarden Euro aus, das entspricht dem Niveau zum Jahresende 2010. Auch die Eigenkapitalquote erreichte fast wieder das Niveau aus dem Jahresabschluss 2010 in Höhe von 28,4 Prozent und lag nun bei 28,0 Prozent.

Lufthansa Konzern

 

Januar-Sept.
2011             2010

Veränderung

Umsatzerlöse

Mio. €

22.138

20.193

9,6%

davon Verkehrserlöse

Mio. €

18.410

16.445

11,9%

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit

Mio. €

649

869

-25,3%

Operatives Ergebnis

Mio. €

578

612

-5,6%

Vergleichbare operative
Marge*

In %  

3,0

3,5

-0,5 P.P.

Konzernergebnis

Mio. €

288

524

-45,0%

Investitionen

Mio. €

1.996

1.760

13,4%

Operativer Cashflow

Mio. €

2.193

2.425

-9,6%

Mitarbeiter zum 30.09.

 

120.110

116.838

-

Ergebnis pro Aktie

0,63

1,14

-0,51

*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

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Investor Day 2011 in Zürich
Wednesday September 21st 2011 04:17:00 AM

Traditionell bietet das Lufthansa Management einmal jährlich auf seinem Investorentag Einblicke und Hintergrundinformationen zur strategischen Ausrichtung und Entwicklung verschiedener Konzernbereiche. Die diesjährige Veranstaltung findet in Zürich statt. Aus dem Konzernmanagement stellen sich der Vorstandsvorsitzende, Christoph Franz und Finanzvorstand, Stephan Gemkow, den Fragen der Kapitalmarktteilnehmer.

Am Vortag hatte der Vorstand den Ergebnisausblick für das laufende Jahr an die aktuellen Entwicklungen angepasst und geht nun von der Erzielung eines operativen Gewinns im oberen dreistelligen Millionen Euro Bereich aus. Das Ziel einer weiteren Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (876 Mio. Euro) erscheint jedoch nicht mehr realisierbar. Die Anpassung spiegelt ein schwächer als erwartet ausgefallenes Monatsergebnis August der Passage Airline Gruppe und eine Anpassung der Erwartungen an die weitere Buchungsentwicklung wider. Gleichzeitig wurde ein Maßnahmenpaket beschlossen, das eine weitere Reduzierung der geplanten Kapazitäten im Winterflugplan 2011/12 der Lufthansa Passage um weitere 2 Prozentpunkte auf nunmehr 4 Prozent vorsieht. Die weitere Entwicklung wird eng verfolgt und Lufthansa wird die vorhandene Flexibilität bedarfsweise für weitere Anpassungen ihrer Kapazitäten nutzen.

Einen tieferen Einblick in das Passagiergeschäft und das Zusammenspiel der einzelnen Hubs der Lufthansa Passage geben die Vorstände Kay Kratky, verantwortlich für den Bereich Frankfurt und Operations und Thomas Klühr, verantwortlich für das Hub München und Direct Services. Ferner liegt an dem Veranstaltungsort selbstverständlich auch ein Fokus auf der SWISS, die durch ihren CFO Marcel Klaus vertreten wird. Die  Aufstellung und Entwicklung des Frachtgeschäfts beleuchtet Peter Gerber, Finanz- und Personalvorstand der Lufthansa Cargo.

Die Präsentationen sind auf der Internetseite www.lufthansa.com/investor-relations online verfügbar. Ab 22. September steht hier auch ein Webcast der Präsentationen und Diskussionsbeiträge zur Verfügung.

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Lufthansa Konzern kehrt im ersten Halbjahr 2011 operativ in die Gewinnzone zurück
Thursday July 28th 2011 02:03:00 AM

Die Deutsche Lufthansa AG hat mit Ablauf der ersten Jahreshälfte 2011 einen operativen Gewinn erzielt. Dieser lag mit drei Millionen Euro um 174 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres. Das operative Ergebnis des Konzerns war damit trotz Ergebnisbelastungen in niedriger, dreistelliger Millionenhöhe aus den Katastrophen in Japan und politischen Unruhen in Nordafrika positiv. „Lufthansa ist auch nach sechs Monaten mit heftigem Gegenwind eine der profitablen Fluggesellschaften der Welt. Wir arbeiten in allen Geschäftsfeldern daran, den Abstand zu unseren Wettbewerbern weiter zu vergrößern“, sagte Stephan Gemkow, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG, anlässlich der Präsentation der Ergebniskennzahlen. Das Konzernergebnis, geprägt durch Bewertungseffekte aus IAS 39, betrug zum 30. Juni minus 206 Millionen Euro und lag damit um 102 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres.

Die Passage Airline Gruppe, das umsatzstärkste Geschäftsfeld des Konzerns, verbesserte das operative Ergebnis im Vorjahresvergleich auf minus 239 Millionen Euro, ein Plus von 103 Millionen Euro. Die Steigerung resultierte neben einem verbesserten Absatz und robusten Durchschnittserlösen aus der laufenden Flottenmodernisierung im Konzern und der Einführung der Neuen Europakabine im Lufthansa Kontinentalverkehr, die mit einer deutlichen Stückkostenreduzierung einher ging. Die ausgeweitete Kapazität im Europaverkehr setzte die Lufthansa Passage erfolgreich ab. Ergebnisbelastend wirkten hingegen die Geschehnisse in Japan und Nordafrika, der Preisdruck in Europa sowie hohe Treibstoffkosten, so dass die Gesellschaft zwar mit einem verbesserten operativen Ergebnis in das Gesamtergebnis einfloss, dieses jedoch mit minus 100 Millionen Euro noch negativ war. SWISS verzeichnete ein gutes erstes Halbjahr und verdoppelte mit einem operativen Gewinn von 104 Millionen Euro fast den Wert des Vorjahres. Austrian Airlines musste sich gegen deutlich schwierigere Rahmenbedingungen behaupten als zu Jahresbeginn erwartet und erzielte ein negatives operatives Ergebnis von 64 Millionen Euro. Ebenso erging es bmi, die zum Ende des ersten Halbjahres einen operativen Verlust von 120 Millionen Euro verbuchte. Austrian Airlines und bmi waren im Konzern am stärksten von den Auswirkungen der Geschehnisse in Japan und Nordafrika betroffen. Germanwings erzielte ein operatives Ergebnis von minus 46 Millionen Euro.
Im Geschäftsfeld Logistik erwirtschaftete Lufthansa Cargo mit 133 Millionen Euro einen hohen operativen Gewinn. Dieser lag nur leicht unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. Lufthansa Technik erzielte ein operatives Ergebnis von 106 Millionen Euro. Im Geschäftsfeld IT Services lag das operative Ergebnis mit sechs Millionen Euro aufgrund von Restrukturierungskosten leicht unter dem Vorjahreswert. Und im Geschäftsfeld Catering profitierten LSG Sky Chefs von den gestiegenen Passagierzahlen und erzielten mit 21 Millionen Euro einen operativen Gewinn deutlich über dem des Vorjahres.

Für den weiteren Jahresverlauf geht der Konzern insgesamt von einer Fortsetzung der positiven Nachfrage- und Absatzentwicklung aus und hält eine Erholung der Lage in Japan für wahrscheinlich. Herausforderungen sieht Lufthansa weiterhin im hohen Ölpreis und dem Wettbewerbsdruck in einigen Märkten, denen die Konzerngesellschaften mit zum Teil weitreichenden Ergebnissicherungs- oder Restrukturierungsmaßnahmen begegnen. Basierend auf der Ergebnisverbesserung in der ersten Jahreshälfte und der Erwartung eines positiven Geschäftsverlaufes in den kommenden sechs Monaten, bestätigte der Konzern heute seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Das Unternehmen geht damit für 2011 unverändert von einer Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr aus.

Das erste Halbjahr 2011 in Zahlen

Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für das erste Halbjahr 2011 betrug 14,1 Milliarden Euro, 11,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Verkehrserlöse stiegen um 13,7 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 15,4 Milliarden Euro, ein Plus von 9,0 Prozent.

Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im ersten Halbjahr um 7,3 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro erhöht. Ein wichtiger Grund dafür waren die um 598 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten von insgesamt drei Milliarden Euro. Dies entspricht einem preis- und mengenbedingten Anstieg von 24,6 Prozent. Ein positives Preissicherungsergebnis in Höhe von 434 Millionen Euro ist in diesem Betrag bereits enthalten. Die Gebühren lagen wachstumsbedingt um 17,8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Der Lufthansa Konzern erzielte einen operativen Gewinn von drei Millionen Euro, im Vorjahresvergleich ein Anstieg um 174 Millionen Euro. Das Konzernergebnis betrug  minus 206 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde dieses mit minus 104 Millionen Euro ausgewiesen. Es enthält einen negativen Bewertungseffekt, der sich aus geänderten Zeitwerten von Sicherungsgeschäften aus IAS 39 ergibt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich auf minus 0,45 Euro.

Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 1,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,2 Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 1,7 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 857 Millionen Euro. Der Konzern reduzierte zum Ende des ersten Halbjahres 2011 die Nettokreditverschuldung weiter auf 1,4 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote sank im Vergleich zum Jahresabschluss 2010 von 28,4 auf 26,5 Prozent.

Lufthansa Konzern

 

Januar-Juni
2011             2010

Veränderung

Umsatzerlöse

Mio. €

14.063

12.625

+1.438

davon Verkehrserlöse

Mio. €

11.597

10.203

+1.394

Ergebnis der betrieblichen
Tätigkeit

Mio. €

164

-66

+230

Operatives Ergebnis

Mio. €

3

-171

+174

Vergleichbare operative
Marge*

In %  

0,4

-1,0

+1,4P.P.

Konzernergebnis

Mio. €

-206

-104

-102

Investitionen

Mio. €

1.437

974

+463

Operativer Cashflow

Mio. €

1.740

1.420

+320

Mitarbeiter zum 30.06.

 

118.766

116.844

-

Ergebnis pro Aktie

-0,45

-0,23

-0,2


*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

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